
Ausbau des kommunalen Wohnbaus
Wir wollen den Zugang zu leistbarem Wohnraum erleichtern und das bestehende Angebot der Wohnbaugenossenschaften durch zusätzliche stadteigene Gemeindewohnungen ergänzen.
Dies soll durch die langfristige Planung und Errichtung neuer Gemeindewohnungen erfolgen. Städte wie Salzburg, Graz und Wien setzen bereits erfolgreich auf kommunalen Wohnbau.
Der bestehende Bestand an Gemeindewohnungen soll langfristig erweitert werden, um den steigenden Bedarf an leistbarem Wohnraum decken zu können.
Wohnungsgrößen und Mieten sollen an die Lebensrealität von jungen Menschen, Alleinerziehenden mit Kindern, älteren Menschen sowie die steigende Zahl von Einpersonenhaushalten angepasst werden.
Alle Ertragsanteile aus den Wohnbauförderungsbeiträgen sollen zweckgebunden und ausschließlich für die Förderung von leistbarem Wohnraum verwendet werden.
Bei neuen Wohnbauprojekten müssen Infrastruktur, Kinderbetreuung, Schulen und öffentliche Verkehrsanbindungen von Anfang an mitgedacht werden.
Leistbares Wohnen ist eine zentrale Voraussetzung für Lebensqualität, Familiengründung und ein selbstbestimmtes Leben.
Unser Ziel ist, dass auch künftige Generationen in Villach leistbaren Wohnraum finden und sich ein Zuhause in ihrer Heimatstadt leisten können.
Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern
Die Gesamtschulden des Landes Kärnten steigen laut Voranschlag bis Ende 2026 auf die Rekordhöhe von fünf Milliarden Euro.
Auch Villach steht mit Schulden von 93,6 Millionen Euro vor erheblichen finanziellen Herausforderungen.
Der Stadt Klagenfurt droht die Zahlungsunfähigkeit, dennoch wird dort die Errichtung eines 75 Millionen Euro teuren Hallenbades vorangetrieben.
Mit der DBM setzen wir uns für verantwortungsvolles und wirtschaftliches Handeln sowie für einen modernen, zukunftsorientierten Verwaltungsapparat ein.
Auch wenn steigende Pflichtanteile die finanzielle Lage zusätzlich belasten, ist ein erheblicher Teil der heutigen Verschuldung auf politische Versäumnisse und Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre zurückzuführen.
Jeder Euro, den die öffentliche Hand ausgibt, muss einen erkennbaren Nutzen für die Bürger bringen.
Unser Ziel ist eine solide Finanzpolitik, die künftigen Generationen Handlungsspielräume erhält, anstatt ihnen immer höhere Schulden zu hinterlassen.


Mehr Mitsprache für Wirtschaft und Unternehmer
Die Wirtschaft ist ein zentraler Motor für Wohlstand, Arbeitsplätze und Lebensqualität in unserer Stadt.
Deshalb setzen wir uns für eine stärkere Einbindung der Unternehmerinnen und Unternehmer in wirtschaftspolitische Entscheidungen sowie für eine grundlegende Reform des Villacher Stadtmarketings ein.
Bürokratische Hürden müssen reduziert und die Anmeldung sowie Durchführung von Veranstaltungen deutlich erleichtert werden.
Eine gezielte Händleroffensive soll zur Belebung der Innenstadt und zum Erhalt der Ortskerne beitragen.
Weg von der einseitigen Event-Fokussierung und hin zu nachhaltiger Frequenz sowie langfristigen Strategien gegen Leerstände.
Klare Nutzungskonzepte sollen nicht nur für den Hauptplatz, sondern auch für andere Geschäftsachsen wie die Bahnhofstraße entwickelt werden.
Gleichzeitig sind Investitionen in die Infrastruktur unerlässlich. Dazu zählen die Förderung der Digitalisierung sowie der weitere Ausbau leistungsfähiger Glasfasernetze – auch in dünn besiedelten und infrastrukturell schwierigen Gebieten.
Eine starke Wirtschaft schafft Arbeitsplätze, belebt die Innenstadt und sichert langfristig die Lebensqualität in unserer Stadt.
Attraktivierung der Innenstadt
Weg vom Fast Food Image! Villach fehlen im Zentrum Restaurants mit gutbürgerlicher Küche und regionaler Speisekarte.
Die Stadt soll auch abseits vom Hauptplatz optisch aufgewertet werden und für mehr Frequenz sorgen.
Die Seitengassen sollen sich wieder in eine Erlebnis- und Begegnungszone verwandeln. Mehr Mut zur Farbe und weg von eintönigen Fassadengestaltungen und wenig abwechslungsreichen Gestaltungskonzepten.
Eine Ausweitung der Alkoholverbotszone vom Kongresshaus bis zum ehemaligen Fahrzeugmuseum.
Villach soll seinem Ruf als Draustadt wieder gerecht werden. An der Draupromenade ist kein Platz für Exzesse.
Die Laubbaum-Allee soll als öffentlicher Naherholungsraum völlig neu gestaltet und ins touristische Erlebnis-Konzept eingebunden werden.
Zwingend notwendig ist dabei auch eine moderne und zeitgemäße Sanierung der öffentlichen WC-Anlage.


Zubetonieren ist keine Tourismusstrategie!
In Steindorf am Ossiacher See will die KBV (Kärntner Beteiligungsverwaltung) einen Hotelkomplex mit rund 300 Betten und Badehaus errichten.
Die 16.600 Quadratmeter große Wiese zählt zu den letzten noch unverbauten öffentlichen Seegrundstücken der Region.
Leider unterstützt auch die Region Villach Tourismus GmbH dieses Vorhaben, das eine dauerhafte Versiegelung dieser Wiese zur Folge hätte.
Einheimische und Touristen schätzen jedoch die naturnahe Nutzung unserer Seen und wünschen sich keine weitere Verbauung wertvoller Uferflächen.
Eine Versiegelung dieser Wiese nur 200 Meter vor dem Europaschutzgebiet Bleistätter Moor gefährdet den einzigartigen Charakter dieser Landschaft und ist aus unserer Sicht mit einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Natur- und Erholungsräumen nicht vereinbar.
Nachhaltiger Tourismus bedeutet, die Schönheit unserer Seenlandschaft zu bewahren und zugleich hochwertige touristische Angebote zu schaffen.
Was einmal verbaut und versiegelt ist, kann künftigen Generationen nicht mehr als Natur- und Erholungsraum erhalten bleiben.
Begrenzung der Migration
Seit der Zuwanderungswelle des Jahres 2015 hat Österreich mehr Asylberechtigte aufgenommen, als Integrations-, Bildungs- und Sozialsysteme dauerhaft bewältigen können.
Die Folgen zeigen sich in schweren Gewalttaten, erheblichen Herausforderungen im Bildungsbereich – an manchen Brennpunktschulen haben bis zu 75 Prozent der Schüler Deutsch nicht als Erstsprache oder verfügen über unzureichende Deutschkenntnisse – sowie in einer Kostenexplosion bei der Sozialhilfe von mittlerweile rund 1,3 Milliarden Euro jährlich.
Die Schließung des Transitquartiers Langauen wird keines dieser Probleme lösen. Der Villacher Attentäter war privat untergebracht und hat nie dort gewohnt. Die 75 Bewohner, darunter 39 Kinder, wurden zur Beruhigung der Bevölkerung lediglich in andere Betreuungseinrichtungen verlegt.
Wer von Integration spricht, muss auch über eine deutliche Begrenzung der Zuwanderung aus den Hauptherkunftsregionen des aktuellen Asylgeschehens – insbesondere aus Nahost und Afghanistan – sprechen.
Gleichzeitig müssen Integration und Deutschkenntnisse konsequent eingefordert werden. Unsere Schulen, Gemeinden und Sozialsysteme dürfen nicht weiter überfordert werden.
Eine verantwortungsvolle Migrationspolitik muss sich an den tatsächlichen Möglichkeiten unseres Landes orientieren und den sozialen Zusammenhalt langfristig sichern.

DBM
Die Bürgerliche Mitte Österreich
Karl-Ebner-Strasse 10
9020 Klagenfurt
Österreich
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Tel.: 0676 39 50 780

