
VERTRAUEN
Vertrauen kann man nicht verordnen. Es muss jeden Tag neu verdient werden.
Es entsteht dort, wo Verantwortungsträger transparent handeln und die Anliegen der Bevölkerung ernst nehmen.
In den vergangenen Jahren haben jedoch zahlreiche Bürger das Gefühl entwickelt, dass die politisch Verantwortlichen den Bezug zum Alltag verloren haben. Zu oft werden langfristige Ziele von parteipolitischen Interessen oder kurzfristigen Überlegungen überlagert, während die tatsächlichen Herausforderungen vor Ort nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Der fahrlässige Umgang mit Steuergeldern, die stetig steigende öffentliche Verschuldung, fragwürdige Projekte sowie der Verkauf öffentlichen Eigentums haben das Vertrauen vieler Menschen nachhaltig beschädigt. Hinzu kommen politische Fehlentwicklungen und Fälle, in denen Amtsträger rechtskräftig verurteilt wurden.
Solche Vorgänge beschädigen nicht nur das Ansehen politisch Verantwortlicher, sondern schwächen auch das Vertrauen in staatliche Institutionen. Dadurch sind viele Menschen zu der Überzeugung gelangt, dass ihre Anliegen nicht mehr ausreichend berücksichtigt werden.
Damit sich unsere Stadt und unser Bundesland positiv weiterentwickeln können, braucht es eine Politik, die wieder näher bei den Menschen ist, offen kommuniziert und verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgeht.
Deshalb setzen wir uns für mehr Transparenz, echte Bürgerbeteiligung und nachvollziehbare Entscheidungen ein. Maßstab politischen Handelns muss wieder das Gemeinwohl sein. Die Interessen der Allgemeinheit sind dabei in den Mittelpunkt zu stellen.
Nur so kann verlorenes Vertrauen zurückgewonnen und eine positive Entwicklung für Villach und Kärnten nachhaltig gesichert werden.
BODEN BEWAHREN. ZUKUNFT SICHERN
Was unsere Umgebung einzigartig macht, kann nicht beliebig ersetzt werden. Seen, Berge, Wälder und Grünräume sind mehr als schöne Kulissen – sie prägen die Lebensqualität vieler Menschen und das Gesicht unserer Stadt.
Mit ihnen sorgsam umzugehen, ist eine Verpflichtung gegenüber den Menschen von heute und jenen, die nach uns kommen.
Wer an die Zukunft denkt, muss mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen besonders sorgsam umgehen. Grund und Boden sind keine Ware wie jede andere. Was heute verbaut oder für kurzfristige Gewinne geopfert wird, fehlt morgen unwiederbringlich. Flächen, die einmal verloren sind, lassen sich nicht zurückholen.
Wie sich unsere Stadt entwickelt, hängt von den Entscheidungen ab, die wir jetzt treffen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig die richtigen Weichen zu stellen.
Gerade in Villach und seiner Umgebung gilt es, eine Landschaft zu bewahren, die das Gesicht unserer Stadt und ihres Umlandes prägt und vielen Menschen Lebensraum, Arbeit und Erholung bietet. Unsere Wiesen, Felder und Grünräume sind nicht nur Flächen auf einem Plan – sie sind Teil unserer Identität.
Öffentliche Seegrundstücke dürfen nicht leichtfertig aus der Hand gegeben werden. Was heute allen gehört, darf morgen nicht hinter Zäunen verschwinden. Der freie Zugang zu unseren Seen muss erhalten bleiben. Am Ossiacher See, am Faaker See, am Wörthersee und überall dort, wo öffentliche Uferflächen bestehen, müssen die Interessen der Bevölkerung Vorrang vor Spekulation und Privatisierung haben.
Es geht nicht darum, Entwicklung zu verhindern. Es geht darum, Maß zu halten. Nicht alles, was möglich ist, ist auch sinnvoll. Wachstum darf nicht auf Kosten jener Werte erfolgen, die Villach und seine Umgebung lebenswert machen.
Wir brauchen wieder mehr Hausverstand im Umgang mit unserem Boden, unseren Seen, unseren Bergen und unserer Landschaft. Denn dazu gehört auch, sorgsam mit dem umzugehen, was wir nicht ersetzen können.
Was wir heute bewahren, bleibt auch morgen erhalten
Darin liegt unsere Verantwortung.

WENN DAS LEBEN IMMER TEURER WIRD
Für viele Arbeitnehmer und Pensionisten sind die steigenden Lebenshaltungskosten zur drängendsten Frage des Alltags geworden. Wohnen, Strom, Heizung, Lebensmittel und zahlreiche Dienstleistungen kosten heute deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren.
Wenn Villacher Familien für ihren Wocheneinkauf ins benachbarte Italien fahren, weil dort viele Produkte des täglichen Bedarfs deutlich günstiger sind, dann ist das mehr als ein Preisvergleich – es ist ein Zeichen dafür, dass sich viele Menschen das tägliche Leben immer schwerer leisten können.
Die Ursachen dafür sind vielfältig. Steigende Energiepreise, höhere Produktions- und Transportkosten sowie eine anhaltend hohe Inflation haben die Preise in vielen Bereichen dauerhaft nach oben getrieben. Was einmal teurer geworden ist, wird selten wieder günstiger.


Nicht jede Preissteigerung kann im Rathaus verhindert werden. Aber dort, wo die Stadt Einfluss nehmen kann, müssen die vorhandenen Möglichkeiten konsequent genutzt werden:
- Schnellere Verfahren für neuen, leistbaren Wohnraum.
• Leerstände erfassen und wieder nutzbar machen.
• Produzenten und Direktvermarkter aus der Region stärken.
• Energiegemeinschaften und eine unabhängige Energieversorgung vor Ort ausbauen. • Gebühren nur dort erhöhen, wo es sachlich notwendig ist.
• Einsparungen zuerst in den eigenen Strukturen suchen.
• Heimische Betriebe bei öffentlichen Aufträgen stärker berücksichtigen.
Die Aufgabe der Stadtpolitik ist es, mit Augenmaß zu handeln und die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen – um Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Menschen das Leben erleichtern und eine starke wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen.
Genau dort beginnt verantwortungsvolle Kommunalpolitik: bei den Dingen, die man tatsächlich beeinflussen kann.
ZU VIELE MISSSTÄNDE, ZU WENIG KONSEQUENZEN
Verurteilte Amtsträger, Korruptionsaffären, Schwarzbauten ohne nennenswerte Konsequenzen, millionenschwere Kostenüberschreitungen bei öffentlichen Projekten, steigende Schulden von Land und Gemeinden sowie die Verbauung wertvoller Seeufer – all dies zeigt, was in der Politik über viele Jahre schiefgelaufen ist.
Die Menschen in Kärnten und in ganz Österreich verdienen eine Politik, die Verantwortung übernimmt, sorgfältig mit Steuergeld umgeht und im Interesse der Bevölkerung handelt.
Politisches Fehlverhalten darf nicht ohne Konsequenzen bleiben.
Es braucht mehr Transparenz, strengere Kontrolle öffentlicher Ausgaben und wirksame Sanktionen bei Verstößen. Nur so kann Politik wieder glaubwürdig werden.


POLITIK AUS DER MITTE DER GESELLSCHAFT
Politik darf nicht Selbstzweck sein. Sie muss den Menschen nützen.
Die DBM ist nicht aus einem Parteiapparat entstanden. Ihre Wurzeln liegen in der Bürgerbewegung Mutbürger Kärnten, die sich über mehr als zehn Jahre hinweg für Transparenz, Bürgerbeteiligung und den Schutz unserer Heimat eingesetzt hat.
Lange bevor wir eine Partei gegründet haben, waren wir bereits aktiv. Wir haben Anliegen der Bevölkerung aufgegriffen, politische Entscheidungen kritisch begleitet und dort hingeschaut, wo andere längst weggesehen haben.
Mit dem Kärntner Seenvolksbegehren haben wir gezeigt, dass engagierte Bürger auch ohne politische Mandate, staatliche Parteienförderung oder mächtige Netzwerke etwas bewegen können. Gleichzeitig wurde uns bewusst, dass viele notwendige Veränderungen nur dann dauerhaft umgesetzt werden können, wenn Bürgerengagement auch politische Vertretung findet.
Genau diese Erfahrung hat uns geprägt. Wir haben erlebt, dass Veränderungen möglich sind, wenn Menschen bereit sind, sich einzubringen und für ihre Überzeugungen einzustehen.
Die Gründung der DBM war kein politischer Karriereschritt. Sie war die Konsequenz aus der Erkenntnis, dass Bürgerengagement allein oft nicht ausreicht, um notwendige Veränderungen durchzusetzen. Deshalb haben wir uns entschlossen, den nächsten Schritt zu gehen und unsere Ideen auch auf politischer Ebene einzubringen.
In den vergangenen Jahren haben wir unzählige Gespräche mit Kärntnerinnen und Kärntnern geführt. Dabei sind wir immer wieder auf dieselbe Beobachtung gestoßen: Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Herausforderungen ihres Alltags in der Politik nicht mehr ausreichend wahrgenommen werden.
Steigende Lebenshaltungskosten, hohe Wohnkosten, überbordende Bürokratie und der Verlust von Lebensqualität beschäftigen viele Menschen täglich. Viele Bürger haben den Eindruck, dass diese Herausforderungen zwar bekannt sind, aber zu oft ungelöst bleiben.
Mehr als zehn Jahre Bürgerengagement haben uns gezeigt, wo die Sorgen der Menschen liegen. Deshalb sprechen wir auch Entwicklungen an, die aus unserer Sicht zu lange unbeachtet geblieben sind oder nicht die Aufmerksamkeit erhalten haben, die sie verdienen.
Wir kommen aus Familien, Betrieben, Vereinen und Nachbarschaften. Die Sorgen und Anliegen der Menschen kennen wir nicht aus Umfragen, sondern aus vielen persönlichen Gesprächen und dem direkten Austausch vor Ort.
Wir wollen eine Politik, die Probleme nicht verwaltet, sondern löst. Eine Politik, die offen anspricht, was falsch läuft, und den Mut hat, neue Wege zu gehen. Nicht Parteizugehörigkeit, sondern Argumente sollen zählen. Nicht Netzwerke und Funktionen, sondern Kompetenz, Engagement und Glaubwürdigkeit.
Ehrlichkeit ist die Voraussetzung für Vertrauen in die Politik. Wer Probleme lösen will, muss bereit sein, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen, statt Schwierigkeiten zu beschönigen oder auszusitzen.
Jede Veränderung beginnt mit Menschen, die nicht länger darauf warten, dass andere handeln, sondern selbst den ersten Schritt machen. Aus diesem Gedanken heraus wurde die DBM gegründet – und mit diesem Anspruch wollen wir unseren Weg auch in Zukunft fortsetzen.
DBM
Die Bürgerliche Mitte Österreich
Karl-Ebner-Strasse 10
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Österreich
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Tel.: 0676 39 50 780


